Philipp Erik Breitenfeld gilt als einer der erfolgreichsten Fachkräftegewinner Europas. Als CEO der Humanus GmbH zeigt er Unternehmen seit Jahren, wie sich internationale Talente systematisch gewinnen lassen und warum der viel zitierte Fachkräftemangel oft ein Denkfehler ist.
Philipp Erik Breitenfeld erklärt im Interview, warum Recruiting heute ein globales Spiel geworden ist, welche Fehler Unternehmen bei der Mitarbeitergewinnung machen und wie ein strategisches System zur planbaren Fachkräftegewinnung funktioniert.
Interview mit Philipp Erik Breitenfeld

Warum fällt es vielen Unternehmen heute so schwer, qualifizierte Fachkräfte zu finden?
Unternehmen fällt es heute so schwer, qualifizierte Kräfte zu finden, weil die aktuelle Herausforderung in einer paradoxen Gleichzeitigkeit liegt. Denn trotz wirtschaftlicher Krisensignale bleibt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften entgegen der klassischen Marktlogik nahezu ungebrochen.
Wir erleben hier eine tiefgreifende strukturelle Verschiebung, die maßgeblich durch die demografische Realität getrieben wird. Allein in diesem Jahr entsteht eine Lücke von 700.000 Menschen, die mehr in den Ruhestand gehen, als aus den Schulen nachrücken.
Es ist schlichtweg Mathematik und kein reines Imageproblem, wenn uns insgesamt bereits 3,1 Millionen Erwerbstätige fehlen. Doch das eigentliche Problem ist nicht nur diese demografische Wand, sondern dass wir schlichtweg noch nicht im notwendigen Umdenken angekommen sind.
Denn global betrachtet ist das Reservoir an hochqualifizierten Fachkräften, die wir gerade für das Handwerk und die Industrie so dringend benötigen, definitiv vorhanden. Wir stehen uns jedoch mit einer massiven bürokratischen Trägheit selbst im Weg.
Es ist zum Beispiel eine strategische Kurzsichtigkeit, wenn wir Supertalente aus Drittländern durch ein bürokratisches Nadelöhr pressen, das die Einreise monatelang verzögert, während unsere Wirtschaft wertvolle Zeit verliert.
Wir brauchen hier einen radikalen Paradigmenwechsel: Ein gültiger Arbeitsvertrag muss zum primären Türöffner werden, der eine sofortige Arbeitsaufnahme ermöglicht, während administrative Prüfungen prozessbegleitend stattfinden. Wer diesen Schritt nicht geht, verkennt, dass die Sicherung der Unternehmenszukunft heute eine Frage der Haltung und der internationalen Offenheit ist.
Wir scheitern also nicht nur am Markt, sondern an unserer eigenen Flexibilität und einer fehlenden Willkommenskultur, die heute ein entscheidender strategischer Differenzierungsfaktor im Wettbewerb um die besten Köpfe ist.
Sie haben tausende Einstellungsprozesse begleitet. Was machen erfolgreiche Arbeitgeber anders?
Erfolgreiche Arbeitgeber begreifen das Onboarding heute als Herzstück ihrer Willkommenskultur, das weit über das bloße Ausfüllen von Formularen hinausgeht. In der heutigen Zeit macht oft nicht mehr allein das Gehalt, die Ausstattung des Arbeitsplatzes oder der Firmenwagen den entscheidenden Unterschied, sondern die Qualität der Begrüßung und das Miteinander.
Diese gelebte Wertschätzung ist ein strategischer Differenzierungsfaktor im Wettbewerb um die besten Köpfe. Wer neue Mitarbeitende nicht nur einarbeitet, sondern von der ersten Sekunde an inspiriert, schafft eine emotionale Resonanz und eine Verbundenheit, die weit über die Probezeit hinaus trägt.
Dazu gehört, als echtes Bindeglied zu agieren und den Menschen den bürokratischen Ballast komplett abzunehmen. Wir bei Humanus kümmern uns zum Beispiel darum, dass ausländische Fachkräfte bei der Wohnungssuche oder dem Umzug aktiv unterstützt werden.
Durch Betreuer in der jeweiligen Landessprache stellen wir sicher, dass sich die Talente sofort verstanden und sicher fühlen. So können sie den Kopf frei bekommen und sich voll auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren.
In der Führungsriege verlangt wahres Leadership Demut statt Selbstinszenierung. Es geht um das Prinzip „Who, not how“: Man muss die Größe haben, sich mit Fachleuten zu umgeben, die in ihrem Bereich exzellenter sind als man selbst. Am Ende entscheidet das Gefühl von Zugehörigkeit, echter Menschlichkeit und Sinn.
Nur wer sich wirklich gesehen fühlt, in seiner Arbeit aufgeht und Teil einer Gemeinschaft ist, kann und will auf Dauer echte Performance bringen.
Welche typischen Fehler begehen Unternehmen im Recruiting?
Ein gravierender Fehler im modernen Recruiting ist die mangelnde Geschwindigkeit, da in der heutigen digitalen Realität viele Prozesse schlichtweg zu lange dauern. Während Unternehmen noch in bürokratischer Trägheit verharren, sind die gefragten Talente längst wieder vom Markt verschwunden.
Viele Betriebe verfangen sich dabei in einer riskanten Sparlogik und versuchen, sowohl bei den Recruiting als auch bei den Kosten für die künftigen Mitarbeiter zu sparen. Dabei werden die immensen Kosten des Stillstands oft vollständig ignoriert. Qualifizierte Fachkräfte haben zweifellos ihren Preis, doch unbesetzte Stellen und der damit verbundene produktive Ausfall wiegen wirtschaftlich um ein Vielfaches schwerer.
Der Markt hat sich radikal gewandelt und wer weiterhin auf klassische Dossiers oder langwierige Bewerbungsphasen setzt, wird im Wettbewerb unweigerlich scheitern. Bewerber müssen in Zeiten der digitalen Welt, dort abgeholt werden, wo sie sich im Alltag aufhalten.
Dies gilt primär auch für passive Interessenten, die sich durch attraktie Angebote locken lassen. Unkomplizierte Kurzbewerbungen ohne administrative Hürden bilden hier den neuen Standard für den Erstkontakt.
Wer nur auf das Altbekannte setzt und Vielfalt scheut, bremst die eigene Innovationskraft aus. Echte unternehmerische Dynamik entsteht erst durch unterschiedliche Erfahrungen und den Mut zu globalen Perspektiven, die frische Impulse in den Betrieb bringen. Humanus konnte sich mit diesen innovativen Strategien zum Beispiel einen Talentpool von über über 70.000 qualifizierten Fachkräften aufbauen, von welchem Unternehmen im Handumdrehen profitieren können.
Es ist Zeit umzudenken, denn wer das Recruiting nicht mehr allein in die Hand nehmen möchte, findet in spezialisierten Dienstleistern keinen Kostenfaktor, sondern einen strategischen Hebel für den Unternehmenserfolg. Die Entscheidung für externe Expertise entlastet die eigenen Strukturen spürbar und macht den Weg frei für nachhaltiges Wachstum.
Wer diese professionelle Unterstützung nutzt, sichert sich den entscheidenden Vorsprung im Wettbewerb und schützt dauerhaft seine unternehmerische Substanz.
Philipp Erik Breitenfeld über Fachkräftegewinnung

Wie gelingt es auch kleineren Unternehmen in ländlichen Regionen, Top Mitarbeiter zu gewinnen?
Gerade in ländlichen Regionen wird der Standortvorteil oft unterschätzt, weil Unternehmen versuchen, die Strategien von Großstadtkonzernen zu kopieren. Doch gerade in wirtschaftlich unruhigen Zeiten punktet der ländliche Raum durch Sicherheit, Zusammenhalt und Stabilität.
Wer Top-Mitarbeiter gewinnen will, muss das ländliche Umfeld als exklusives Qualitätsmerkmal begreifen. Es geht um die Symbiose aus beruflicher Exzellenz und einer Lebensqualität, die in Ballungszentren kaum noch bezahlbar ist.
Kleinere Unternehmen gewinnen Talente, wenn sie flache Hierarchien im Alltag spürbar machen. Auf dem Land ist man keine anonyme Nummer, sondern Teil einer Gemeinschaft. Der Erfolg liegt darin, Fachkräften nicht nur einen Job, sondern ein neues Zuhause zu bieten.
Das bedeutet konkrete Unterstützung bei der Integration in das lokale Vereinsleben oder Hilfe bei Behördengängen und der Familienlogistik. Wer versteht, dass er eine Lebensentscheidung begleitet, macht die ländliche Lage zum Magneten für loyale Mitarbeiter.
Humanus unterstützt Betriebe dabei, diese Vorteile weltweit sichtbar zu machen und bürokratische Hürden professionell zu nehmen. Wer das Recruiting nicht mehr allein steuern möchte, findet hier einen Hebel, um Fachkräfte direkt in die Region zu holen und die unternehmerische Substanz dauerhaft zu sichern.
Durch die gezielte Ansprache auf weltweiten Märkten lassen sich Talente gewinnen, die genau diese Beständigkeit suchen und schätzen. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen und globale Potenziale mutig auszuschöpfen, wird so zum entscheidenden Fundament, um auch fernab der Großstädte wirtschaftlich an der Spitze zu bleiben.
Sie sprechen von einem System zur Fachkräftegewinnung. Was unterscheidet Ihren Ansatz von klassischen Recruiting-Methoden?
Was das System von Humanus grundlegend von klassischen Recruiting-Methoden unterscheidet, ist die Abkehr von reiner Vermittlung hin zu einer voll integrierten Gesamtlösung. Während herkömmliche Ansätze oft an geografischen Grenzen und sprachlichen Hürden scheitern, agiert Humanus als Fachkräftegewinner weltweit.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Kombination aus unmittelbarer Skalierbarkeit und lokaler Präsenz: Mit einem Talentpool von über 70.000 mobilen Fachkräften und eigenen Niederlassungen Deutschlang über Osteuropa bis Nordmazedonien wird der Zugriff auf qualifiziertes Personal global gesteuert.
Dabei setzt Humanus auf kontinuierliche Innovation und nutzt modernste KI-gestützte Matching-Prozesse, um die Anforderungen der Industrie präzise mit den Kompetenzen der besten Talente weltweit zu synchronisieren.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Begleitung direkt vor Ort. Ansprechpartner in der jeweiligen Landessprache betreuen die Fachkräfte bei der Arbeitsaufnahme in Deutschland oder Österreich, was eine reibungslose Integration garantiert, die klassische Dienstleister oft vermissen lassen.
Wirtschaftlich bietet dieses System Unternehmen eine maximale Planungssicherheit: Der Personaleinsatz ist präzise kalkulierbar und voll skalierbar, da die Abrechnung ausschließlich für tatsächlich erbrachte Arbeitsstunden erfolgt. Da Risiken wie Krankheits- oder Urlaubstage entfallen, bleibt die Kostenstruktur ohne versteckte Gebühren stets transparent.
Dieses System ermöglicht es Unternehmen, sofort auf Marktveränderungen zu reagieren, damit Kundenaufträge termingerecht bedient werden und weder Kapital noch das mühsam aufgebaute Image verloren gehen. Humanus sprengt damit die Grenzen des klassischen Recruitings und schafft eine verlässliche Basis für nachhaltiges Wachstum und personelle Stabilität.
Wenn Unternehmen ihre Mitarbeitergewinnung deutlich verbessern möchten, wie kann man mit Ihnen in Kontakt treten?
Unternehmen, die Stillstand zum Fremdwort machen und sicherstellen wollen, dass ihre Aufträge jederzeit termingerecht bedient werden können, erreicht mich/uns unter:
- Humanus / Breitenfeld
- +49 9081 789590
- info@humanus.de / info@breitenfeld.de
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Über Philipp Erik Breitenfeld
Philipp Erik Breitenfeld ist kein Coach oder Trainer, sondern Unternehmer durch und durch und gilt als Europas erfolgreichster FachkräfteGewinner. Als CEO der seit 2013 etablierten Humanus GmbH hat er ein globales Netzwerk geschaffen und verhilft Betrieben jeder Branche durch ein unfehlbares System planbar zu Top-Mitarbeitern.







