Im Jahr 2026 wird die Technik, die wir schon 2025 kennen und lieben gelernt haben, noch einmal einige Sprünge vorwärts machen. Natürlich weiß derzeit niemand, wohin genau die Technik springt, aber Fakt ist: Sie wird springen. Die Entwicklung geht rasant vorwärts und macht auch vor dem Marketing nicht halt. Genau hier ist es daher für Unternehmen wichtig, auf die Entwicklungen zu reagieren. Welche Marketingtrends daher im Jahr 2026 anstehen werden, verraten wir hier.
Immer mehr KI und autonome Agenten

Künstliche Intelligenz ist schon seit Jahren ein wichtiges Thema im Marketing. 2026 werden aber vor allem KI-Agenturen relevant. Klassische Konsumenten werden ihre Kaufentscheidungen immer mehr an KI-Agenten abgeben. Diese bieten dann auf Basis von maschinenlesbaren Daten persönliche Empfehlungen. Für Unternehmen bedeutet das vor allem, dass sie ihre Produkte und die generellen Inhalte der Webseite auf diese Agenten ausrichten. Relevant ist hier GEO (Generative Engine Optimisation). Diese läuft Hand in Hand mit der klassischen Suchmaschinenoptimierung (SEO), ist aber 2026 definitiv nicht mehr wegzudenken.
Beispiel: Wer neue, rote Hausschuhe sucht, wird nicht mehr nur auf Google zurückgreifen. Vielleicht ist es direkt ChatGPT, der nun gefragt wird. Hier sorgt der Assistent dafür, dass zum Beispiel Marken wie Adidas und Co. vorgeschlagen werden, sofern diese gutes GEO betrieben haben.
Content Creator werden wichtiger
Auch das ist ein Markt, der längst groß geworden ist. Auch hier wird sich 2026 noch viel verändern, aber alles in allem wird vor allem mehr investiert. Wer jetzt als Unternehmen oder Marke noch nicht mit Content Creators arbeitet, sollte das schleunigst nachholen. Wichtig ist aber, nicht nach den persönlichen Vorgaben mit Content Creators zu arbeiten, sondern ihnen auch ihre kreative Freiheit einzuschränken.
Beispiel: Wenn das Dolly Casino Deutsch als Zielsprache mehr fördern möchte und sich entschließt, hierfür mit deutschen Content Creators zu arbeiten, muss auch Freiheit gewährleistet werden. Die Creator müssen ihre eigenen Erfahrungen machen dürfen und dabei auch kritisieren dürfen. Nur dann ist es echte, ehrliche Werbung.
Hyper-Personalisierung wird zum Standard
Was früher noch echter Luxus war, wird 2026 quasi zur Grundvoraussetzung. Die Rede ist natürlich von personalisierten Angeboten in Echtzeit. Durch eine intelligente Datenanalyse können Unternehmen ihre Botschaften so zurechtschneiden, dass sie den Kunden genau im richtigen Moment erreichen. Dabei geht es aber um mehr als nur um den Namen in der E-Mail-Anrede. Gefordert sind richtig individuelle Ergebnisse.
Beispiel: Amazon erkennt, dass sich ein Kunde für nachhaltige Mode interessiert und bevorzugt vormittags shoppt. Die Daten hat Amazon natürlich schon. Die Website passt sich jetzt vollkommen automatisch an und bietet jede Menge umweltfreundliche Produktvorschläge und spezielle Vormittagsangebote.
Voice Commerce nimmt weiter Fahrt auf

Wir können uns ein Leben ohne Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Google Assistant kaum noch vorstellen. 2026 werden noch mehr Menschen darauf zugreifen, damit aber auch Einkäufe tätigen. Für Unternehmen heißt das also wieder, dass sie sich anpassen müssen. Sie müssen ihre Produkte für Voice Search optimieren. Wer hier nicht präsent ist, verliert mal eben eine ganze Käuferschicht. Die Herausforderung liegt darin, dass Sprachsuchen anders funktionieren als getippte Suchanfragen. Menschen formulieren einfach viel natürlicher und stellen oft Fragen. Unternehmen müssen ihre Inhalte entsprechend anpassen. Hier kommt es im Marketing auf FAQ-Texte, Präzision und auf natürlich klingende Texte an.
Beispiel: Wer abends auf dem Sofa sitzt und sagt “Alexa, bestell mir Pizza”, bekommt nicht irgendeine Pizza. Domino’s hat dann vielleicht schon seine Voice-Commerce-Strategie so optimiert, dass der Assistent direkt die Lieblingsbestellung des Kunden kennt und vorschlägt.
Social Commerce wird noch sozialer
Shoppen über Social Media ist wirklich nichts Neues, es wird aber 2026 noch nahtloser. Plattformen wie Instagram, TikTok und Pinterest bauen ihre Shopping-Funktionen gerade sowieso schon massiv aus. Für Unternehmen ist die Marketing-Strategie auch hier wieder eindeutig. Nicht mehr nur Content posten, sondern direkt verkaufen. Der gesamte Kaufprozess findet innerhalb der Apps statt . Besonders wichtig: Authentizität! Ohne geht’s nicht. User wollen keine plumpe Werbung, sondern echte Geschichten und Mehrwert. Um wirklich erfolgreich zu sein, muss man die Community wirklich (wir meinen wirklich wirklich) verstehen und dort abholen, wo sie ist.
Beispiel: Zalando und H&M setzen bereits jetzt schon stark auf TikTok Shop und Instagram Shopping. Das wird sich künftig bei vielen Marken zeigen. Ein Nutzer sieht dann zum Beispiel ein Outfit in einem Video, tippt auf ein Produkt und kauft es, ohne die App zu verlassen. Drei Klicks und die neuen Schuhe sind gekauft.








