Das Marketing hat sich mit den Jahren grundlegend verändert. Was vor einem Jahrzehnt noch funktioniert hat, ist heute mitunter schon von der Bildschirmoberfläche verschwunden. Daher ist es wichtig, sich stets mit den neuesten Trends zu befassen.
KI ist die absolute Nummer 1

Seit Jahren befinden sich zahlreiche Branchen im Wandel. Das hat viele Gründe: Das Internet hat für bahnbrechende Veränderungen gesorgt, jetzt kommt mit der Künstlichen Intelligenz – der KI – eine neue Technologie um die Ecke, die abermals für nachhaltige Veränderungen sorgen wird bzw. schon gesorgt hat. Hat man vor Jahren noch im Internet nach einem in der Nähe befindlichen Casino gesucht und die Öffnungszeiten überprüft, kann man heute in Internet Casinos ohne Sperrdatei jederzeit sein Glück auf die Probe stellen und bekommt dann noch individuelle Angebote von der KI präsentiert. Die KI überprüft auch, ob sich das Spielverhalten verändert hat und greift gegebenenfalls ein. Wer im Online Shop ein Anliegen hat und den Live Chat öffnet, wird zuerst mit einem Chat-Bot kommunizieren, bevor die Kontaktaufnahme – wenn überhaupt – mit einem Menschen erfolgt. Die KI ist fast überall und sorgt für Veränderungen, weshalb es auch nicht überrascht, dass die KI der Trend Nummer 1 im Marketing ist.
Die KI Agenten sind intelligente Tools, die problemlos komplexe Aufgaben automatisieren und dadurch menschliche Ressourcen eingespart werden können. Im Marketing kommen KI Agenten zum Einsatz, wenn es um die Verarbeitung von vorliegenden Daten geht oder um komplexe Verwaltung. KI Agenten können hier problemlos für Ordnung schaffen, Informationen aus unterschiedlichen Quellen beziehen oder aber auch verschiedene Formate zusammenführen. Beispielsweise sind KI Agenten in der Lage, dass den Kunden maßgeschneiderte Lösungen geboten werden können.
Dringt die KI tiefer in den Bereich der Mediaplanung vor, könnte es zu einer effizienteren Aussteuerung der Daten kommen, sodass der Marketeer schon vor dem Start der Kampagne weiß, welche Werbemittel funktionieren, ohne zuvor Live Tests durchgeführt zu haben. Mit den KI gestützten Tools können zudem kulturelle, psychografische, demografische und kanalspezifische Zielgruppen verstanden werden, sodass es zur Personalisierung der Kampagne kommen kann. Somit könnte die KI für das Ende der schlechten Creatives sorgen.
Creator Economy wird weiter wachsen
Goldman Sachs hat prognostiziert, dass die Creator Economy weiter wachsen und bis zum Jahr 2027 bei 480 Milliarden US Dollar liegen könnte. Damit dem gerecht werden kann, sind mitunter Influencer Programme neu bewerten bzw. müssen diese messbar gemacht und neu aufgestellt werden. Vor allem wird die KI dazu führen, dass mehr Content erstellt und es zu einer Steigerung der Effizienz bei den Creatoren kommt. So können zielgruppenspezifische Themen identifiziert werden, es finden sich maßgeschneiderte Videos und Bilder, die zudem problemlos an die Zulieferer ausgeliefert werden können. Aber das ist längst nicht alles: Die Zahl der virtuellen Influencer wird steigen, weil es immer mehr Agenturen gibt, die sich auf dieses Gebiet stürzen.
Zudem werden sich die Erlösmodelle der Influencer wandeln. Derzeit machen noch die von den Marken gesponserten Inhalte den Großteil des Einkommens aus, demnächst könnten aber auch andere Erlösquellen von Bedeutung werden: Merch-Verkäufe, Zahlungen durch die Plattformen selbst oder auch eigene Creator Brands, Spenden von Fans, Abonnements oder auch Affiliate-Verkäufe.
Immer mehr Plattformen rollen ihren Influencern den roten Teppich aus und bieten, so etwa TikTok, neue Abo-Modelle, während Meta hingegen entschieden hat, Top Creatoren bessere Auszahlungen zu gewähren. YouTube punktet hingegen mit neuen Tools, damit hier der Creator besser im Rahmen der Abo-Gewinnung unterstützt werden kann.
Der Einfluss der Creator sorgt natürlich dafür, dass sich das Kaufverhalten verändert. Marken, die sich mit der Dynamik befassen, sie verstehen und sodann mit passenden Persönlichkeiten kooperieren, können sich problemlos in der immer größer werdenden Creator Economy positionieren.
Social Media ist wichtiger als das Fernsehen geworden

Während die durchschnittliche Social Media-Zeit 2 Stunden und 19 Minuten pro Tag beträgt, liegt die TV-Nutzungsdauer nur mehr bei 1 Stunde und 47 Minuten. Aus diesem Grund befassen sich immer mehr Unternehmer, ihre Werbung in sozialen Medien zu schalten; tatsächlich findet hier ein Paradigmenwechsel, der schon längst eingeläutet ist. Zudem hat auch Social Commerce ein erhebliches Wachstum erfahren und sich zu der wichtigsten Kraft im Einzelhandel entwickelt. Die aktuellen Prognosen besagen, dass die weltweiten Social Commerce-Umsätze bis zum Jahr 2028 1 Billion US Dollar erreichen werden.
Dabei ist es auch wichtig, sich mit neuen Social Media-Kanälen zu befassen. Hier muss vor allem Reddit erwähnt werden. Die Nutzerbasis ist ausgesprochen engagiert, viele Marketeer lassen hier tatsächlich viel Potenzial liegen, wenn sie Reddit nicht bedienen. Neben Reddit sollte man auch X bzw. Bluesky sowie Roblox nicht vergessen.








