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Das waren die größten Krypto-Scams 2025

Wo es um viel Geld geht, sind Kriminelle in der Regel nicht weit. So ziehen auch Kryptowährungen weltweit Anleger wie Betrüger an, weswegen auch im auslaufenden Jahr 2025 eine ganze Reihe an Scams ihr Unheil trieben. Mit immer dreisteren Methoden wird die relative Anonymität des Krypto-Sektors gnadenlos ausgenutzt, um sich das Vermögen anderer zu Eigen zu machen. Hier sind die größten Krypto-Scams im Jahr 2025.

Von Deepfakes und anderen KI-Betrügereien

Künstliche Intelligenz ist derzeit einer der stärksten Motoren für Innovation und elegantes Verbindungsstück zwischen Gegenwart und Zukunft. Leider wird KI aber auch als mächtiges Werkzeug von Betrügern missbraucht. Deepfakes zählten so zu den größten Bedrohungen des Jahres. 

Deepfakes sind täuschend echte Imitationen realer Menschen. Diese geben sich dann am Telefon oder in Videocalls als Finanzberater aus, wirken professionell und sind sehr überzeugend. Anhand von gefälschten Verträgen können die ahnungslosen Opfer so in kürzester Zeit um ihr Vermögen gebracht werden. Bekannt wurden Deepfakes für täuschend echte Nachbildungen bekannter Persönlichkeiten. Nur bei genauem Hinsehen fallen verräterische Details, wie unnatürliche Bewegungen, auf.

Pig Butchering in neuer Dimension

Pig Butchering in neuer Dimension

Die Betrugsmasche „Pig Butchering“, auch bekannt als „Romance Scam„, hat 2025 ein erschreckendes Ausmaß erreicht. Hierbei wird das Bedürfnis nach menschlicher Nähe schamlos ausgenutzt. Die Täter bauen oftmals über Monate hinweg intensive, scheinbar romantische Beziehungen zu ihren Opfern auf und überreden sie dann schließlich zu Krypto-Investitionen auf gefälschten Plattformen. Das Ergebnis? Das Geld ist futsch und die Liebelei ein einziger, riesiger Schwindel.

Das Perfide an dieser Vorgehensweise ist einerseits der massive emotionale Missbrauch, andererseits aber auch das finanzielle Ausnehmen der gutgläubigen Opfer. Der Begriff “Pig Butchering”, also Schweineschlachten, wird bewusst verwendet, um die Menschenverachtung hinter dem Vorgehen zu verdeutlichen und aufs Schärfste zu verurteilen. Die Opfer verlieren oft ihre gesamten Ersparnisse, einschließlich ihrer Altersvorsorge.

Betrügerische Handelsplattformen und gefälschte Liquidität

Viele Krypto-Scams arbeiten mit gefälschten Plattformen. Die Seiten sehen auf den ersten Blick seriös aus und zeigen vermeintliche Beispiele profitabler Trades, um ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. Der Schein wird sogar nach den ersten Investitionen ahnungsloser Trader aufrechterhalten, indem diese angebliche Gewinne in ihren Konten einsehen können. Möchte man das Geld aber auszahlen lassen, tauchen plötzlich immense Gebühren auf oder es kommt zu “technischen Problemen”. Manchmal wird den Opfern sogar eingeredet, sie müssten zunächst weiter Geld einzahlen, um größere Verluste zu vermeiden. Dahinter steckt jedoch nur die Gier derer, die den Hals nicht voll genug kriegen können. Zu Auszahlungen kommt es demnach nie und das “investierte” Geld ist in jedem Fall futsch.

Memecoin-Rug-Pulls

Die Welle der Memecoins 2025 brachte eine Zunahme der sogenannten „Rug-Pulls“ mit sich. Dieses Muster ist im dezentralen Finanzwesen, dem DeFi-Sektor, weit verbreitet. Ein „Rug-Pull“ bedeutet, dass die Entwickler eines Projekts plötzlich alle Gelder aus dem Liquiditätspool abziehen und dann spurlos verschwinden.

Viele Memecoins basieren häufig nur auf Social-Media-Hypes. Das ist per se nicht verwerflich, macht die Coins aber anfällig für Scams. Die Aussicht auf schnelle Gewinne lockt zahlreiche Anleger, die viel Geld in kurzer Zeit investieren und ebenso schnell verlieren. Sobald der Betrug offenbar wird, sind die Drahtzieher längst über alle Berge.

Krypto-Börsen mit Bedacht auswählen

Einen hundertprozentigen Schutz vor Krypto-Scams gibt es nicht. Darum ist es generell empfehlenswert, so vorsichtig wie möglich zu sein. Niemals sollte man sich vorschnell zu Entscheidungen drängen lassen und auch bei der Wahl der Krypto-Börse sollte man höchste Vorsicht walten lassen. Vertrauenswürdige Börsen, wie Bitpanda, Finst & Co. setzen auf strenge Sicherheits- und Verifizierungsprotokolle. Darüber hinaus sollte man sich niemals von unrealistischen Versprechungen blenden lassen. Ein vernünftiger Umgang mit den eigenen Emotionen ist daher ebenfalls ein guter Berater.

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